Unsere Philosophie & Partner

Unsere Vorstellung eines nachhaltigen Restaurants

Ihr befindet Euch hier in der ältesten Mühle der Auerbacher Gemarkung. Seit je her ist dieses Gebäude für die Versorgung der Menschen in der Region gedacht. Diese Tradition leben wir stolz weiter und verbinden sie mit aktuellen Themen und unseren Vorstellungen eines nachhaltigen Restaurants.

Energie

Früher wurde das Mühlrad mit Wasser angetrieben, was schon damals, zugegebenermaßen zwangsläufig 100% regenerativ war. Die heutigen Mühlräder sind im übertragenen Sinne all unsere Geräte, die wir zur Herstellung und Lagerung unserer Speisen und Getränken benötigen, das hat sich also stark verändert. Aber wie damals betreiben wir diese Geräte selbstverständlich mit 100% erneuerbaren Energien.

Auch unser Gasversorger erhöht den Anteil regenerativer Quellen stetig und strebt bis 2027 eine 100% CO2 neutrale Gaslieferung durch Biogas und Windgas an. Windgas ist die Bezeichnung von, durch überschüssigen Windstrom produzierten grünen Wasserstoffs.

Alles rund um Fleisch und Milch…

Damals wie heute spielt es aber auch eine zentrale Rolle, was in diesen Mauern verarbeitet wird. Damals war es natürlich das regionale Korn der ansässigen Bauern und Bäuerinnen. Ganz in diesem Sinne versuchen wir so viel wie möglich unserer Produkte aus dieser schönen Region zu beziehen.

Hierbei hilft uns die „FRIPA“, unser Frischepartner. Die FRIPA ist ein familiengeführtes Unternehmen, dass sich unter anderem der Vermarktung von regionalen Produkten verschrieben hat. Ihre Partnerschaften mit Erzeuger:innen vor Ort sorgt für eine höchstmögliche Regionalität während der Saison der verschiedenen Gemüse- & Obstsorten, Kräutern und Co.

Aber auch bei unseren tierischen Produkten möchten wir Maßstäbe setzen. Unser Schweinefleisch zum Beispiel kommt zertifiziert zu 100% aus Hessen, größtenteils sogar aus dem schönen Odenwald, der direkt hier hinter dem Haus beginnt.

Unser Rindfleisch beziehen wir aus Österreich. Hier haben wir mit „Gourmetfein“ einen hervorragenden Partner gefunden. Gourmetfein arbeitet ausschließlich mit kleinen Betrieben, die Ihre Futtermittel vollständig selbst anbauen, was jeglichen Einsatz fragwürdiger Zufütterung überflüssig macht. Die Tiere wachsen also in verhältnismäßig kleinen Gruppen auf und genießen ein Leben auf österreichischen Weiden. Auch der Transport zum Schlachten ist so kurz wie möglich, wegen der starken regionalen Zusammenarbeit vor Ort. Auf jedem Stück Fleisch, welches wir geliefert bekommen, steht sogar der Betrieb, von dem das Tier stammt. Mehr Transparenz geht nicht.

Unsere Molkerei Produkte bekommen wir zu einem Teil von der FRIPA, diese wiederum von einer hessischen Molkerei. Ausgewählte Produkte wie Butter, den charakteristischen Handkäse, sowie Quark und Milch beziehen wir direkt von der Molkerei Hüttenthal aus dem Mossautal, hier im nahen Odenwald, die wiederum ihre Milch ausschließlich aus direkter Nachbarschaft bezieht. So ist der weiteste Hof gerade einmal 30 Minuten von der Molkerei entfernt. Frischer kann Milch nicht verarbeitet werden.

… und weitere wunderbare Partner

Einzelne Produkte wie unsere raffinierte Kochkäsebratwurst vom Metzger Vetter aus Fürth, oder unsere schmackhaften Kartoffeln vom Weberhof bei Darmstadt, sowie den kräftigen Espresso und Kaffee von der Rösterei Wacker in Frankfurt beziehen wir direkt von unseren Partner:innen und pflegen hier stolz eine langjährige Partnerschaft.

Hessen à la Carte und Geprüfte Qualität Hessen

Um all unsere Bemühungen mit mehr Glaubwürdigkeit zu untermauern sind wir Mitglied bei Hessen à la Carte und beziehen bevorzugt Produkte mit dem Gütesiegel „Geprüfte Qualität Hessen“.

Damit ein:e Erzeuger:in das Siegel „Geprüfte Qualität – Hessen“ verwenden darf, muss die gesamte Wertschöpfungskette zertifiziert sein – so wird z. B. das Tier für Fleisch mit dem Siegel „Geprüfte Qualität -Hessen“ in Hessen geschlachtet, das Tier hat in Hessen gelebt und wird dann in Hessen verarbeitet. Damit bleibt die Wertschöpfung in der Region erhalten. Nach diesem Verständnis der Regionalität produziert ein Betrieb mit Sitz in Hessen nicht automatisch hessische Lebensmittel. Eine zugegebenermaßen strenge aber umso ehrlichere Herangehensweise wie wir finden. Wir als Gastronomie dürfen dieses Siegel auch nur streng für die Lebensmittel verwenden, welche durch das das Siegel „Geprüfte Qualität Hessen“ zertifiziert wurden und somit 100% aus Hessen stammen. Einige vorab schon vorgestellten Betriebe, wie z.B. die Molkerei Hüttenthal und die Odenwälder Metzgerei sind nach diesem Siegel zertifiziert. Aber auch die FRIPA darf Produkte der geprüften Qualität Hessen vermarkten.

Ihr findet eine Auflistung aller von uns verwendeten Produkte, die durch das „Geprüfte Qualität Hessen“ Siegel zertifiziert hessischen Ursprungs sind auf der letzten Seite dieser Karte und auf der Rückseite unserer Monats-Karten.

Hessen à la Carte ist eine Kooperation der hessischen Regionalküche und die älteste regionale Qualitätsgemeinschaft in Deutschlands. 1990 vom Hessischen Touristikverband e.V. und dem Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen e.V.
ins Leben gerufen, vereinigen sich derzeit über 100 Betriebe aus ganz Hessen und haben sich der regionalen hessischen Küche und der Verwendung von in Hessen
erzeugter Produkte verpflichtet. Um die Einhaltung der Werte dieser Qualitätsgemeinschaft sicher zu stellen, werden die Betriebe alle drei Jahre genauestens untersucht und anschließend zertifiziert.

Unser Team

All das würde aber nicht auf Euren Tellern und in Euren Gläsern ankommen, wäre da nicht unser hervorragendes und buntes Team an Mitarbeiter:innen, auf welches wir besonders stolz sind! Alle sind immer mit größtmöglichem Einsatz und vollem Engagement dabei und das gehört auch vernünftig entlohnt! Weshalb wir hier nicht auf maximale Gewinne aus sind, sondern immer, wenn es die Zahlen zulassen lieber unser Team am Erfolg teilhaben lassen, als große Gewinn zu machen. Ebenfalls wichtig ist ein ausreichend großes Team. Die Küche produziert alles, bis z.B. auf die besagte Kochkäsebratwurst selbst, das kostet Einiges an Zeit. Zeitsparende Fertigprodukte haben in unserer Küche keinen Zutritt. Aber auch im Service braucht es genug Mitarbeiter:innen, damit Ihr Eure Bestellungen auch in einem vernünftigen Zeitrahmen bekommt und nicht erst die Menge an Buchstaben in dieser Karte auswendig lernen könnt.

Was passiert mit den unvermeidbaren Emissionen?

Obwohl wir also möglichst bewusst mit unseren Ressourcen umgehen, so können wir nicht verleugnen, dass die Menge an Lebensmitteln, die wir verarbeiten, die Abfälle die entstehen und die Transporte aller Güter zu uns, dennoch einiges an CO2 verursachen.
Nun wollen wir Euch aber auch nicht vor leeren Tellern und Gläsern sitzen lassen, also war für uns logisch die Emissionen, die wir nicht klug vermeiden können, zu 100% über ClimatePartner zu kompensieren.

Dafür ermitteln wir anhand aller Speisen, Getränke, Transporte, Abfälle und Anfahrt unserer Mitarbeiter:innen unsere größtenteils unvermeidbaren CO2 Emissionen, anschließend kompensieren wir diese, indem wir ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt mit finanzieren. Zur Zeit beteiligen wir uns an einer Windkraftanlage in Südafrika, die nicht nur 100% erneuerbare Energie liefert, sondern auch Arbeitsplätze und Sicherheit für die Menschen vor Ort schafft.

Beste Dorfgsthäuser in Hessen 2022

All diese Aspekte haben auch eine hoch dotierte Jury unter der Schirmherrschaft des Landes Hessen überzeugt, so dass wir zu einem der besten Dorfgasthäuser in Hessen 2022 gekürt wurden.

Wir sind sehr dankbar und umso motivierter uns immer weiter zu verbessern. So sind schon einige weitere kleinere und größere Projekte in Planung. Es bleibt also spannend und wir freuen uns gemeinsam mit Euch und unserem Team zu wachsen.