Wie wir zum klimaneutralen Unternehmen wurden

Die Umwelt beschäftigt uns täglich und geht uns alle etwas an. Uns liegt das Thema sehr am Herzen und wir möchten einen echten Beitrag hierzu leisten. Dabei hilft uns ClimatePartner

Unser Anspruch: ein klimaneutrales Unternehmen! Klimaneutral? Was soll das heißen und wie soll das gehen?

Was bedeutet ein „klimaneutrales Unternehmen“?

Selbst das nachhaltigste und sparsamste Restaurant verursacht unvermeidlich CO2-Emissionen. Um sich für das Klima einzusetzen, ist es wichtig zu wissen an welcher Stelle Emissionen anfallen und wie man sie anschließend vermeiden oder reduzieren kann. Klimaneutral wird das Restaurant, wenn es alle verbliebenen Emissionen durch ein Klimaschutzprojekt ausgleicht. Alles was Ihr also bei uns konsumiert, ist nach den Kriterien von ClimatePartner klimaneutral. 

Wie funktioniert das?

Zusammen mit ClimatePartner haben wir uns überlegt, welche Emissionen unsere Alte Dorfmühle verursacht. Kriterien hierfür sind zum Beispiel Energie, Mitarbeitermobilität und Fleischkonsum. Daraus wird eine CO2-Bilanz erstellt, woraus wir entnehmen, welche Punkte reduziert, vermieden und umgestellt werden können. Was dann noch übrig bleibt, wird mit einem Klimaschutzprojekt ausgeglichen. 

Mit welchem Projekt gleichen wir unsere CO2-Bilanz aus?

Wir haben uns für ein Projekt entschieden, welches Wasserkraft in der D.R. Kongo schafft. Es kommt nicht nur Mensch und Klima, sondern auch dem Natur- und Artenschutz zugute. Wasserkraft ist nicht nur emissionsfrei, sondern im Virunga Nationalpark ein wichtiger Bestandteil, um Haushalte und Kleinunternehmen mit nachhaltiger Energie zu versorgen. Etwa vier Millionen Einwohner werden durch dieses Projekt zum ersten Mal mit Elektrizität versorgt. Dies schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern sorgt auch für Sicherheit auf den nun erhellten, nächtlichen Straßen. Eine nachhaltige Energieversorgung tut insbesondere den Wäldern und der Artenvielfalt gut, da es eine Alternative zu Kerosin und Holzkohle ist. Mehr zum Projekt findet Ihr hier.

Wir freuen uns sehr darüber unserer Verantwortung als Unternehmen dem Planeten gegenüber ein Stück weiter gerecht zu werden. Falls Euch das Thema interessiert, könnt Ihr unser Projekt über unsere ID-Nummer verfolgen. 

Eure Alte Dorfmühle

Die Geschichte der Mühle

Die Mühle über die wir hier reden, ist schon ziemlich alt. Wir sprechen hier von der wohl ältesten und größten Mühle Auerbachs. Im Jahre 1475 wurde die Mühle erstmals erwähnt, doch da sah sie noch lange nicht so aus wie jetzt.

Ursprünglich soll die Mühle für die Versorgung des Auerbacher Schlosses gedient haben. Das würde bedeuten, dass die Mühle auch schon viel älter ist als wir sicher wissen.

Im 30-Jährigen Krieg wurden alle Auerbacher Mühlen zerstört, die Dorfmühle zählt dazu. Nach einiger Zeit des Stillstandes wurde die Dorfmühle im Jahr 1650 wieder errichtet.

1788 entstand nun die heutige Form der Mühle. Der damalige Mühlenbesitzer Christian Männel riss die Dorfmühle vollständig nieder und erbaute die Mühle, wie wir sie heute kennen.

Die erste Gastronomie in der Dorfmühle wurde 1984 ins Leben gerufen. Peter van Deun fand Gefallen an der urig-alten Mühle und erweckte sie mit viel Liebe zu einem originellen Cafe und Weinwirtschaft – die Alte Dorfmühle.

Übernommen haben die Alte Dorfmühle irgendwann Anton und Astrid Como. Mal mehr mal weniger wurde die rustikale Gaststätte von ihnen betrieben, aber immer mit der Verpflichtung, die besten Zutaten zu verwerten und alles selbst herzustellen. Heute wichtiger als je zuvor, aber auch schon damals war eine gesunde und convenience-freie Küche für Astrid und Anton ihr bedeutendster Grundsatz. Darüber freuten sich die Gäste. Auch heute fragen noch allerlei Freunde der Mühle nach Toni und Astrid und erfreuen sich an den noch immer gleichen Grundsätzen.

Im Frühjahr 2016 weht in die Mühle wieder mal ein frischer Wind. Jannis Como, Christoph Scheunemann und Nicolas Kresbach leben den Traum von vielen jungen Menschen: eine eigene Kneipe. Sie starten mit einer Rundrenovierung mit manch Altbewährten, aber auch ihrem eigenen Stil und frischem Schwung.

Ab Januar 2017 führen Jannis und Alexandra Como sowie Martina Dorsheimer das junge Konzept weiter.

Wie sieht es denn heute aus? Die Mühle, wie Ihr sie heute kennt, wird von Jannis Como, Alexandra Como und Ante Strinic betrieben. In guten wie in schlechten Zeiten halten die Drei zusammen und lassen die Mühle immer „weiterklappern“. Zusammen in einem grandiosen Küchenteam mit Ivan, Mate, Aleks, Obaid, Aref und Co. werden unsere Klassiker und Besonderheiten mit Liebe zubereitet und geplant.
Auch das Serviceteam wünschen wir uns nicht anders: Zusammen mit Celine, Tomi, Michi, Konny und Timea, sowie unseren herzallerliebsten Aushilfen, die uns neben Schule, Uni und Co. tatkräftig unterstützen.

Auf das die Mühle noch ewig weiter läuft und wir Euch mit leckeren Speisen und Getränken erfreuen können!