Unsere vier Saison-Karten

Schon seit Beginn an wird in unserer Küche ausschließlich mit frischen und authentischen Zutaten gekocht. Fertigprodukte oder Pülverchen zum Anrühren einer Soße finden bei uns keinerlei Verwendung, denn unsere engagierten Köche stellen fast all unsere Leckerbissen selbst her. Ausschließlich Produkte wie zum Beispiel unsere Kochkäsebratwurst beziehen wir von ausgewählten Partner:innen. Alles Andere, von unseren Linsenfrikadellen über die Spätzle zum Kartoffelsalat bis hin zu allen Soßen und Dressings, wird in sorgfältiger Handarbeit immer frisch für Euch zubereitet.

Mit unseren vier Saison-Karten wollen wir noch einen Schritt weiter hin zu mehr Regionalität und Nachhaltigkeit gehen. Denn wenn wir verstärkt die Lebensmittel verarbeiten, die unsere Region in den verschiedenen Jahreszeiten hergibt, fördern wir die lokale Landwirtschaft und Produzent:innen vor Ort, verkürzen Transportwege und können ganz nebenbei eine wunderbare Vielfalt auf unseren Tellern genießen.

Natürlich bedeutet das, dass sich manche Rezepturen lieb gewonnener Klassiker im Laufe des Jahres ändern. So wächst hier im Winter kein Kopfsalat, sondern knackiger Feldsalat. Mediterranes Gemüse ist ebenfalls nicht zu finden, aber Wirsing, verschiedene Kohlsorten und anderes Wintergemüse lassen sich ebenfalls hervorragend verarbeiten.

In diesem Sinne, lasst uns gemeinsam den Winter unserer Region entdecken und vor allem schmecken!

Woher kommt eigentlich unsere Gans?

Frische, Qualität und artgerechte Tierhaltung – dafür steht der Geflügelhof der Familie Ziegler im Bammental. Für den vollkommenen Geschmack ist eine artgerechte Aufzucht und Haltung besonders wichtig.

Die Tiere können fast das ganze Jahr das Leben im Freien genießen. Im Sommer und Herbst bewegen sich die Gänse auf den Mais-Weiden rund um den Hof, wenn es kalt wird, können sie sich in die warmen Offenställe zurückziehen. Zudem kommen alle Vögel aus Deutschland und der Hof kontrolliert engmaschig die Gesundheit seiner Tiere zusammen mit dem Geflügelgesundheitsdienst. Die Gänse bekommen selbsthergestelltes Futter, frei von Medikamenten und hormonellen Zusätzen. Der Kreislauf schließt sich durch eine Biogasanlage, die über die Ausscheidungen der Tiere und pflanzlichen Stoffen wie z.B. Getreide betrieben wird.

Wir bekommen die Gänse frisch im Ganzen und verarbeiten sie vor Ort zu Euren liebsten Gansgerichten. Neben der klassischen Brust und Keule, verwerten wir den Rest der Gans zum Beispiel zu Eintopf und Gänsepastete. Deshalb ist der Gänseschmaus bei uns nur auf Vorbestellungen möglich. Da eine Gans jeweils zwei Brüste und zwei Keulen hat, ist es eventuell nicht immer möglich, dass Ihr Euer Wunschstück bestellen könnt.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die Gänsezeit und Euch empfangen zu dürfen!

Eure Alte Dorfmühle

P.S.: Schaut doch gerne mal beim Geflügelhof Ziegler vorbei http://a-ziegler.de !

Alte Dorfmühle x ClimatePartner 2022

Vor gut einem Jahr haben wir Euch von ClimatePartner erzählt und auch dieses Jahr dürfen wir uns wieder zu den klimaneutralen Unternehmen zählen, nach den Standards von ClimatePartner.

Wir möchten weiterhin unserer Verantwortung als Unternehmen gerecht werden. Auch, wenn wir uns große Mühe geben und zum Beispiel möglichst regionale und saisonale Produkte beziehen, Ökostrom verwenden und auf Rindfleisch aus Argentinien verzichten – Emissionen fallen unvermeidlich an.

Jedoch haben wir mit ClimatePartner die Möglichkeit diese Emissionen durch ein Klimaprojekt auszugleichen. 

Dieses Jahr unterstützen wir das Projekt „Windenergie De Aar Südafrika“. Ziel des Projekts ist es, umweltfreundliche und nachhaltige Energie zu produzieren und das Windenergiepotenzial der Region zu nutzen. Dadurch werden deutlich weniger fossile Brennstoffe erzeugt, denn bislang entstand die Elektrizität aus Kohlekraftwerken. Zusätzlich hat das Projekt positive Auswirkungen auf die Infrastruktur und die Entstehung neuer Arbeitsplätze. 

Falls Ihr mehr über ClimatePartner und zu unserem Klimaprojekt lesen möchtet:

Link zum Klimaprojekt https://fpm.climatepartner.com/project/details/1387/de

ClimateID 16839-2109-1001

Link ClimateID https://fpm.climatepartner.com/tracking/16839-2109-1001/de? 

Die besten Dorfgasthäuser 2022 in Hessen

Wir freuen uns riesig – wir sind unter den besten Dorfgasthäusern in Hessen ausgewählt worden! In Zusammenarbeit mit dem DEHOGA und dem Land Hessen wurde ein toller Wettbewerb ins Leben gerufen, der die Gastronomie unterstützen soll. Vor allem in Krisenzeiten merken wir doch immer wieder wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb einer Gesellschaft ist. Unsere mit Liebe geführten Dorfgasthäuser tragen einen besondern Teil dazu bei, dass die Menschen einer Gemeinde zusammen finden.

Wir hörten von dem DEHOGA, dass dieses Jahr wieder die besten Dorfgasthäuser von ihnen gekürt werden. Wir hatten große Lust und freuten uns, unser Konzept präsentieren zu dürfen. Durch einen langen Fragebogen wurden wir auf Herz und Kochtopf geprüft. Mit einem zusätzlichen kleinen Videoprojekt, haben wir unsere Bewerbung abgeschickt. Jetzt hieß es abwarten…

Nach ein paar Wochen kam dann die freudige Post: wir sind dabei! Am 05. Juli wurden wir auf das Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda eingeladen. Von Auerbach ging es los und bei strahlendem Sonnenschein kamen wir zur Mittagszeit an. Zunächst schauten wir uns das wunderschöne Schloss an und genossen noch ein wenig Zeit in der Sonne.

Auf der Festwiese angekommen, wurden wir mit kühlen Getränken und leckeren Häppchen versorgt. Mit der Dudelsack spielenden Band „Targe of Gordon“ wurde die Veranstaltung feierlich eröffnet. Es folgten eine Rede des hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein, sowie des Präsidenten des Hotel- und Gastronomieverbandes Gerald Kink. Zum Abschluss gaben „die Bousseldande“ ihr Können zum besten mit einer witzigen Showeinlage im hessischen Dialekt.

Nun kam es zum wichtigsten Teil des Tages: das Buffet und die Siegerehrung. Allen Dorfgasthäusern wurde vom hessischen Ministerpräsidenten persönlich die Urkunde übergeben und daraufhin gemeinsam Bilder geschossen. Bis wir an der Reihe waren, genossen wir die klassischen hessischen Spezialität von Krustenbraten bis flambiertem Lachs – so lecker! Nach geselligem Zusammensein traten wir aber auch wieder den Heimweg nach Auerbach an.

Ein schöner Tag ging zu Ende und auch jetzt freuen wir uns noch über die Ehre, die uns zu Teil wurde. Wir bedanken uns von Herzen, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und die Jury mit unserem nachhaltigen Konzept überzeugen konnten.

https://dgh-hessen.de

Servus Österreich!

Wie wir bereits berichtet haben, waren wir auf der Suche nach einer Alternative für unser hessisches Rumpsteak. Das Problem war, dass unser bisheriger Lieferant verhältnismäßig wenige Rinder schlachtet, was bei unserer großen Nachfrage leider zu einer zu sehr schwankenden Qualität des Roastbeefs als ganzes Stück geführt hat. Um Euch aber eine gleichbleibende und gute Qualität bieten zu können, waren wir zu oft dazu gezwungen, einiges an Fleisch wegzuschneiden, nicht um es wegzuwerfen, aber anderweitig zu verwenden.

Schon bevor die Preise enorm angezogen wurden, war dieser Umstand kaum wirtschaftlich, jetzt aber mussten wir definitiv einen Schlussstrich ziehen.

Unseren nachhaltigen Anspruch wollen wir natürlich nicht aufgeben und so kommen Rinder von der anderen Seite der Welt weiterhin nicht in Frage. Stattdessen wurden wir bei unseren Nachbarn in Österreich fündig und können Euch nun weiterhin einen besonderen Fleischgenuss anbieten. 

Vielleicht habt Ihr schon vom Unternehmen Gourmetfein gehört, dass ursprünglich für seinen Leberkäse bekannt ist. Das Familienunternehmen arbeitet eng mit seinen Partner-Bauern aus der Region zusammen, was auch die kurzen Lieferwege ermöglicht. Somit wissen wir von jedem Stück Fleisch, dass wir beziehen, von welchem Bauer unser Rind kommt. Ihr könntet also beim nächsten Österreich-Urlaub die Rinder besuchen. Mehr Transparenz geht eigentlich nicht.

Außerdem ist es Vorschrift, dass mindestens 80% der Futtermittel selbst angebaut werden müssen, was riesige Mastbetriebe von vornherein ausschließt. Glyphosat, Gentechnik oder Soja aus dem Regenwald hat bei Gourmetfein keinen Platz. 

Um all dies mit noch mehr Glaubwürdigkeit zu untermauern, hat Gourmetfein sogar eine eidesstattliche Erklärung abgelegt und bürgt somit ganz direkt für die Aufrichtigkeit der Maßstäbe. 

Wenn Ihr mehr zu Gourmetfein wissen möchtet, klickt hier: https://www.gourmetfein.com

Eure Alte Dorfmühle

Wie wir zum klimaneutralen Unternehmen wurden

Die Umwelt beschäftigt uns täglich und geht uns alle etwas an. Uns liegt das Thema besonders am Herzen und wir möchten einen echten Beitrag hierzu leisten. Dabei hilft uns ClimatePartner

Unser Anspruch: ein klimaneutrales Unternehmen! Klimaneutral? Was soll das heißen und wie soll das gehen?

Was bedeutet ein „klimaneutrales Unternehmen“?

Selbst das nachhaltigste und sparsamste Restaurant verursacht unvermeidlich CO2-Emissionen. Um sich für das Klima einzusetzen, ist es wichtig zu wissen an welcher Stelle Emissionen anfallen und wie man sie anschließend vermeiden oder reduzieren kann. Klimaneutral wird das Restaurant, wenn es alle verbliebenen Emissionen durch ein Klimaschutzprojekt ausgleicht. Alles was Ihr also bei uns konsumiert, ist nach den Kriterien von ClimatePartner klimaneutral. 

Wie funktioniert das?

Zusammen mit ClimatePartner haben wir uns überlegt, welche Emissionen unsere Alte Dorfmühle verursacht. Kriterien hierfür sind zum Beispiel Energie, Mitarbeitermobilität und Fleischkonsum. Daraus wird eine CO2-Bilanz erstellt, woraus wir entnehmen, welche Punkte reduziert, vermieden und umgestellt werden können. Was dann noch übrig bleibt, wird mit einem Klimaschutzprojekt ausgeglichen. 

Mit welchem Projekt gleichen wir unsere CO2-Bilanz aus?

Wir haben uns für ein Projekt entschieden, welches Wasserkraft in der D.R. Kongo schafft. Es kommt nicht nur Mensch und Klima, sondern auch dem Natur- und Artenschutz zugute. Wasserkraft ist nicht nur emissionsfrei, sondern im Virunga Nationalpark ein wichtiger Bestandteil, um Haushalte und Kleinunternehmen mit nachhaltiger Energie zu versorgen. Etwa vier Millionen Einwohner werden durch dieses Projekt zum ersten Mal mit Elektrizität versorgt. Dies schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern sorgt auch für Sicherheit auf den nun erhellten, nächtlichen Straßen. Eine nachhaltige Energieversorgung tut insbesondere den Wäldern und der Artenvielfalt gut, da es eine Alternative zu Kerosin und Holzkohle ist. Mehr zum Projekt findet Ihr hier.

Wir freuen uns sehr darüber unserer Verantwortung als Unternehmen dem Planeten gegenüber ein Stück weiter gerecht zu werden. Falls Euch das Thema interessiert, könnt Ihr unser Projekt über unsere ID-Nummer verfolgen. 

Eure Alte Dorfmühle

Die Geschichte der Mühle

Unsere Alte Dorfmühle ist schon ziemlich alt. Wir sprechen hier von der wohl ältesten und größten Mühle Auerbachs. Im Jahre 1475 wurde die Mühle erstmals erwähnt, doch da sah sie noch lange nicht so aus wie jetzt.

Ursprünglich soll die Mühle für die Versorgung des Auerbacher Schlosses gedient haben. Das würde bedeuten, dass die Mühle auch schon viel älter ist als wir sicher wissen.

Im 30-Jährigen Krieg wurden alle Auerbacher Mühlen zerstört, die Dorfmühle zählte dazu. Nach einiger Zeit des Stillstandes wurde die Dorfmühle im Jahr 1650 wieder errichtet.

1788 entstand die nun heutige Form der Mühle. Der damalige Mühlenbesitzer Christian Männel riss die Dorfmühle vollständig nieder und erbaute sie so, wie wir sie heute kennen.

Die erste Gastronomie in der Dorfmühle wurde 1987 ins Leben gerufen. Peter van Deun fand Gefallen an der urig-alten Mühle und erweckte sie mit viel Liebe zu einem originellen Cafe und einer Weinwirtschaft – die Alte Dorfmühle.

Übernommen haben die Alte Dorfmühle dann Anton und Astrid Como. Mal mehr, mal weniger wurde die rustikale Gaststätte von ihnen betrieben, aber immer mit der Verpflichtung, die besten Zutaten zu verwerten und alles selbst herzustellen. Heute wichtiger als je zuvor, aber auch schon damals, war eine gesunde und convenience-freie Küche für Astrid und Anton ihr bedeutendster Grundsatz. Darüber freuten sich die Gäste. Auch heute fragen noch allerlei Freunde der Mühle nach Toni und Astrid und erfreuen sich an den noch immer gleichen Grundsätzen.

Im Frühjahr 2016 weht in die Mühle ein ganz frischer Wind. Jannis Como, Christoph Scheunemann und Nicolas Kresbach leben den Traum von vielen jungen Menschen: eine eigene Kneipe. Sie starten mit einer Rundrenovierung mit manch Altbewährten, aber auch ihrem eigenen Stil und mit frischem Schwung. Martina Dorsheimer, eine begeisterte Köchin, etablierte die Mühlenküche so wie ihr sie heute kennt. Nico und Christoph entscheiden sich nach einem guten Jahr wieder für den Weg zurück ins Studium. Im Januar 2017 steigt die große Schwester von Jannis, Alexandra, mit ein und so wird das junge Konzept weiter geführt.

Wie sieht es denn heute aus? Die Mühle, wie Ihr sie heute kennt, wird von Jannis Como, Alexandra Como und Ante Strinic geführt. In guten wie in schlechten Zeiten halten die Drei zusammen und lassen die Mühle immer „weiterklappern“. Zusammen in einem grandiosen Küchenteam mit Ivan, Mate, Aleks, Obaid, Aref, Igor und Co. werden unsere Klassiker und Besonderheiten mit viel Liebe zubereitet und geplant.
Auch das Serviceteam wünschen wir uns nicht anders: Céline, Tomi, Michi, Konny, Zarah, Christian und Timea, sowie unseren herzallerliebsten Aushilfen, die uns neben Schule, Uni und Co. tatkräftig unterstützen.

Auf das die Mühle noch ewig weiter läuft und wir Euch mit leckeren Speisen und Getränken erfreuen können!